Medizinisches Zentrum in Bolivien

Medizinisches Zentrum "San Maximiliano Kolbe" in Montero /Bolivien

Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas. Das individuelle Einkommen der Bevölkerung beträgt gerade einmal 3US-Dollar pro Tag. Ungefähr 9.840.000 Einwohner leben auf einer Fläche von 1.098.000 km²


62,4% der Bolivianer sind nicht älter als 25 Jahre

70% der Bevölkerung lebt in der Stadt, 30% auf dem Lande

58% der Bevölkerung leben in Armut, welche Nährboden für Alkoholismus, Prostitution und Drogenkonsum ist.

Die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch, die letzten 6 Jahre sind mehr als 3 Millionen Erwachsene ausgewandert.

Das staatliche Fürsorge- und Gesundheitssystem ist nur unzureichend ausgebildet, und die Sicherung durch soziale Leistungen kommt lediglich einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung zugute.

Im Jahre 1989 wurde das medizinische Zentrum “San Maximiliano Kolbe” durch die Missionarinnen der Immaculée Kolbe errichtet um den ärmsten Bevölkerung aus dem Stadteil Virgen de Cotoca und der ländlichen Bevölkerung aus dem Norden Zugang zum Gesundheitswesen zu ermöglichen.

Unter Kolping Luxemburg wurde eine Erweiterung der medizinischen Betreuung gewährleistet. Nebst Allgemeinmedizin, Pediatrie, sowie zahnärztlicher Versorgung wurden zusätzlich die Gynekologie und Kardiologie aufgebaut. Neue medizinische Geräte wurden für die Abteilungen der Kardiologie , Psychotherapie, Zahnarztpraxis und Labatorium angeschafft.


Desweiteren wurden folgende Leistugen getragen :

Anschaffung eines Geländewagens

Arzneimittel und Arzthonorare

Untersuchungen bei Spezialisten

Operationen

Unterhaltskosten und Neukauf von medizinischen Geräten

Medizinische Kampagnen

Unterhaltskosten des Gebäudes